Schieferbruch Ralf Kromer, ehemals Kurt Kromer


Versteinerungen, bzw. Fossilien selber suchen und finden!
Der Schieferbruch befindet sich südöstlich des Großraumes Stuttgart, vor der östlichen Ortseinfahrt der Gemeinde Ohmden. Die Gemeinde liegt im Grabungsschutzgebiet um Holzmaden, der weltweit bekannten Fundstelle von Ichthyosauriern , Seelilienkolonien , Fischen und anderen Fossilien des süddeutschen Jura.
Im Schieferbruch steht der Schwarze Jura, speziell der Posidonienschiefer des Lias epsilon an.

Die Anfahrt zum Schieferbruch ist relativ einfach. Zu empfehlen ist die Anfahrt über die A 8, München-Stuttgart, Abfahrt Aichelberg, dann Richtung Zell/u. A. (links), dann links nach Ohmden. Rechter Hand befindet sich ein Golfplatz, an dessen Ende rechts (Feldweg mit Hinweisschild) und man ist am Ziel. Rote gepunktete Linie.

Lageplan

Eine Anmeldung für Einzelpersonen und Kleingruppen ist vom Grund her nicht notwendig. Bei größeren Gruppen, Schulklassen, Studentengruppen und Vereinen ist es ratsam sich vorher anzumelden.
Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.
Der Schieferbruch ist in den Monaten April bis Oktober,
Montag bis Freitag durchgehend von 8:00 - 17:00 Uhr geöffnet.
Samstag von 10:0017:00 Uhr.
Sonn- und Feiertage auf Anfrage.
In den Wintermonaten empfiehlt es sich generell, vor einem Besuch im Schieferbruch, eine kurze telefonische Rücksprache zu halten.

Das Betreten des Schieferbruchs geschieht auf eigene Gefahr!

Im Schieferbruch besteht die Möglichkeit selbst nach Fossilien zu suchen. Die Fundhäufigkeit ist relativ hoch, angefangen von verschiedenen Ammoniten, Belemniten und versteinertem Holz (Gagat), findet man weiterhin Knochen von Ichthyosauriern und Fischen . Wobei von allen Fossilien auch Fragmentfunde möglich sind. Vielleicht auch mehr!?
Es ist ratsam die Schieferplatten senkrecht aufzustellen und dann entlang der Schichtung zu spalten. Sinnloses einschlagen auf Schieferplatten bringt nichts, man zerstört höchstens die im Schiefer eingeschlossenen, nicht entdeckten Fossilien. Ist man der Meinung etwas Besonderes gefunden zu haben, erstmal auf weiteres Freilegen verzichten und beim Steinbruchbesitzer oder anderem anwesenden Personal Rat einholen.

Es darf nur im Abraum gesucht werden!

Der erfahrene Fossiliensammler weiß wie man sich in Steinbrüchen kleidet und verhält. Trotzdem hier noch ein paar Dinge die man beachten sollte. Empfehlenswert ist knöchelhohes, festes Schuhwerk, lange robuste Hosen und Handschuhe. Der Schiefer ist sehr scharfkantig und bei all zu sorglosem Umgang mit den Schieferplatten ist die Verletzungsgefahr relativ hoch. Man sollte ruhig etwas zum versorgen eventueller Wunden bei sich haben. Zur Not hilft der Besitzer. An Werkzeug sollte ein Hammer ab 500 gr. verwendet werden. Der Meißel sollte ein Spaltmeißel ab 4 cm. Breite sein. Schraubendreher, Spachtel und Spitzmeißel sind total ungeeignet. Unbedingt zu Hause lassen. Bitte an ein geeignetes Gefäß zum Abtransport der Versteinerungen/Fossilien denken.

Der Schieferbruchbesitzer beantwortet gerne aufkommende Fragen und gibt gegebenenfalls Tips zur Präparation und dem Konservieren der gefundenen Versteinerungen/Fossilien!

Halten Sie sich bitte von den Maschinen fern und lassen keinen Unrat zurück.


Sommerwiese

Fa. Kurt Kromer
Zellerstraße 3
73275 OHMDEN
Tel.: 07023 - 4703





Der Chef
Anmerkung!
Viele Fossilfunde aus diesem Schieferbruch befinden sich heute in verschiedenen Museen.

Museum in Jebenhausen

Die herrliche Goldfärbung der Ammoniten ist bisher nur aus diesem Bruch bekannt.

Harpoceraten
Na dann viel Erfolg bei der Fossiliensuche.

Fritz Attinger,mit bei der Bergung einer großen Schieferplatte
Der Schieferbruch am Eingang

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